Von Höhlen und Inseln


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Oktober 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

das aktuelle Heft des Magazins für Kunst | Kultur | Theologie |Ästhetik beschäftigt sich mit dem Thema Von Höhlen und Inseln. Am Anfang der Themenfindung stand dabei Anthony R. Mills Text über die Verwandtschaft von Kino und Höhlenkunst. Das gab Anlass, nach weiteren Höhlenphänomenen zu suchen. Und die Tatsache, dass die Biennale gerade ihre Sicht auf die Kunst der Gegenwart präsentiert, war Motiv, den Hefttitel auf Höhlen und Inseln zu erweitern. Das Ergebnis haben Sie nun vor sich.

Unter VIEW finden Sie zunächst drei Texte von Andreas Mertin: Impressionen von der 54. Biennale in Venedig, eine Auseinandersetzung mit Tintoretto und eine Reflexion zum Sinn und Nutzen von Museen nebst dokumentarischen Texten von Pausanias und Richard Volkmann. Henner Herrmanns steuert mit seiner Architektenklasse Zeichnungen Koblenzer Kirchen bei. Anthony R. Mills studiert den Zusammenhang von "Cinema, Religion. and Paleolithic Cave Art". Stefan Schütze setzt sich mit dem komplexen Thema "Christliche Hoffnung angesichts des Todes" auseinander. Und dann - mehr als ein Aperçu - vier Seepredigten von Hans-Jürgen Benedict.

Unter RE-VIEW steht der Bericht von der Film-Sektion des Kirchen-Kultur-Kongresses der EKD von Dietmar Adler, die Besprechung einer Fotographie-Ausstellung im Folkwang-Museum von Barbara Wucherer-Staar, die Vorstellung des Allover-Kunstmagazins durch Karin Wendt sowie eine Rezension zum Thema 'Kunst und Kirche' und die Wiederaufnahme der Kolumne zu ausgewählten Videoclips von Andreas Mertin.

Und unter POST glossiert Andreas Mertin den Kulturkongress der EKD und die Diskussiionen im Vorfeld und während des Papstbesuches.

In der BLACKBOX finden Sie in der Zeit vom 01.10.2011-30.11.2011 die Toteninsel von Arnold Böcklin aus der Nationalgalerie Berlin. "Böcklin malte insgesamt fünf Versionen dieses Sujets zwischen 1880 und 1886. Jede zeigt eine steil aus dem Meer emporragende Felseninsel, die mittig mit Trauerzypressen bewachsen ist. In die Felsen sind Nischen als Grabkammern eingelassen. Auf die Insel steuert ein Nachen zu, in dem sich eine schneeweiß verhüllte Gestalt, ein ebenfalls schneeweißer Sarg und der Ruderer befinden. Entsprechend der griechischen Mythologie wäre der Bootsführer Charon und das Gewässer der Totenfluss Acheron oder Styx, über den Charon den weißgekleideten Verstorbenen zur Grablegung übersetzt." (Wikipedia)

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Wir wünschen eine angenehme und erkenntnisreiche Lektüre!

Andreas Mertin, Jörg Herrmann und Horst Schwebel